10. Januar 2016

★ Schneegestöber & Amarettini...

...m(ein) kulinarischer Beginn des neuen Jahres, und das kam so:

Letzten Donnerstagabend stand ich mit einem Becher heissen Tees in der Hand am Fenster und genoss den Anblick des herrlichen Schneegestöbers im Schein der Straßenlaterne. Alles sah so schön still und weiß gepudert aus, wie man sich den Winter eben so wünscht (wenn man nicht gerade mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs sein muss, versteht sich). 
Um den Gemütlichkeits- bzw. Genusseffekt noch zu verstärken griff ich in die Weihnachtskeksdose und... somit ins Leere! Auch in der Küchenkeksdose fand sich kein-ein Keks mehr...
...oha, da waren aber mal wieder einige Weihnachtsmäuse auf Stippvisite in unserer Küche, und ich hatte das noch nicht einmal bemerkt...bis eben.
In Anbetracht des Schneefalls und der Tatsache, dass die Weihnachtszeit ja schon wieder vorbei ist, ich, äh wir ;), aber immer gerne mal einen Keks zum Tee/Kaffee naschen, musste dem absoluten Keksleerstand Abhilfe geschaffen werden.
Also ging es am nächsten Tag mit dem Schneegestöber weiter, aber diesmal in der Küche, mit einer Leckerei, die man das ganze Jahr über genießen und auch prima verschenken kann - z.B. zu einer Hochzeit oder zum Valentinstag oder auch einfach so, die gehen immer! 



 Zutaten (für ca. 35 Stück):

  • 300g gemahlene Mandeln
  • 300g Puderzucker
  • 10 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eiweiß
  • ca.100g Puderzucker zum Beschneien
Zubereitung:

Die Mandeln mit dem Puderzucker und dem Bittermandelöl vermengen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz sehr steif schlagen und nach und nach unter den Mandelteig heben. Der Teig darf nicht zu weich sein.
Mit angefeuchteten Händen kleine bis mittelgroße Kügelchen formen, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und nach Belieben mit dem Finger einmal oben leicht eindrücken.
Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene leicht braun backen, bzw. trocknen.
Bei 160° (Elektroherd) ca. 30 Minuten.
Die Amarettinis sollten noch etwas weich sein, bevor man sie aus dem Ofen nimmt. Allerdings gibt es auch immer wieder Liebhaber der härteren Variante, dann einfach ein paar Minuten länger im Ofen lassen (oder einzeln in Seidenpapier eingewickelt einfach so rumliegen lassen, dann werden sie von selbst hart, aber nicht unschmackhafter ;)).
Die Kekse noch warm dick mit dem Puderzucker beschneien, leicht abkühlen lassen und dann vom Blech lösen.






In Seidenpapier eingewickelt, mit einem feinen Bändchen verziert, in einer Klarsichttüte verpackt - oder auch als Einzelstücke - sind diese leckeren Kekse jederzeit ein willkommenes Mitbringsel.



 


...aber, pssst, was das Beste an ihnen ist, man kann sich - und auch dem LieberMann - diese italienischen Dolci das ganze Jahr über immer wieder mal zu einem leckeren Espresso oder Cappuccino gönnen :))







                        (Alle Photos in diesem Post: mein LieberMann und ich)

Ciao, ciao, alles Liebe und Gute für das neue Jahr wünscht euch eine Puccinis: "O Mio Babbino Caro" hörende
Mone*

2 Kommentare

Kommentare:

  1. Wieder mal ein sehr schöner post-ich mag sehr wie du schreibst.Ich schaue jetzt ins Schneegestöber-habe auch keinen Keks.Trinke einen Kaffee und denke an dich.Urmel

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  2. Liebe Urmel,
    jetzt könnte ich dir ja einen Keks abgeben ;) Für dich schreibe ich immer wieder gerne weitere Posts! Trinke jetzt solidarisch einen Kaffee mit, leider hier in Ol mit Regentropfen statt Schneegestöber. Hab noch einen schönen Tag,
    ciao Mone*

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