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23. Dezember 2016

★ Adventspunsch im Schlossgarten, Lussekatter und superfruchtiges...

...Orangengelee mit Ingwer, genau die richtige Zusammensetzung für einen weihnachtlichen Jahresabschluss, nicht wahr?




Am dritten Advent gab es im Oldenburger Schlossgarten wieder eine Adventspunschveranstaltung, überall standen brennende Feuerschalen und Körbe, herrlich anzuschauen und was natürlich noch besser war, auch herrlich wärmend. Natürlich konnte man auch von innen einheizen, mit Kinderpunsch und Glühwein!






Für die weihnachtliche musikalische Untermalung sorgten zwei noch recht junge Bläser, die ihre Sache wirklich prima gemacht haben!




Eine schöne, winterlich-weihnachtliche Stimmung im Schlossgarten, mal ein ganz anderes Erlebnis, das ich nur empfehlen kann. Der nächste Winter kommt bestimmt!


Alle Fotos vom Adventspunsch im Schlossgarten: mein LieberMann

Tja, nur zwei Tage später war auch schon Luciatag, also flugs ein paar Lussekatter gebacken, einen feinen Milchcafé gekocht und mit Zimtzucker bestreut, so, wie wir ihn in Stockholm genossen hatten und schon war es auch zu Hause heimelig, weihnachtlich gemütlich. Das Lussekatter Rezept findet ihr hier: http://huntesternchen.blogspot.de/search/label/Lussekatter
(…und sie schmecken ganz bestimmt nicht nur am Luciatag lecker ;))








Tja, und was wäre ein HunteSternchen*- Weihnachten ohne dieses herrlich fruchtige Orangengelee mit Ingwer aus frisch gepressten Orangen? Genau, kein traditionelles HunteSternchen*-Weihnachten! 
Jedes Jahr auf's neue werden kiloweise Orangen eingekauft, die mein LieberMann ❤❤❤ netterweise für mich auspresst, mittlerweile aber mit Hilfe einer wunderbaren elektrischen Saftpresse, deren Anschaffung sich wirklich gelohnt hat!





Die Schalen einiger Bio-Orangen werden abgeschält und in kleine Stifte geschnitten, die dann am Ende der Kochzeit kurz mit gekocht werden, so wird das Gelee nicht bitter.



Dann kommt der schönste Teil der weihnachtlichen Geleekocherei!
Nachdem die Gläser mit der fruchtigen Füllung abgekühlt sind, werden sie hübsch verpackt, beschriftet, eventuell photographiert, so wie dieses Jahr geschehen, hehe, und an liebe Menschen verwichtelt und verschenkt. O.k., o.k. wir behalten dieses Jahr auch ein, zwei Gläschen, denn inzwischen ist auch mein LieberMann, der sonst eher die dunklen Marmeladen bevorzugt, auf den Geschmack gekommen! Ausserdem schmeckt sie sooo gut auf frisch gebackenen Lussekattern! (Zum Glück sind es dieses Jahr ein paar Gläschen mehr geworden!!)









Aber mal ehrlich, wer soo schöne Kunstwerke, wie dieses Schiff, gestalten kann - ...nicht zu vergessen die niederen Handlangerarbeiten bei der Marmeladenkocherei, gell? - der darf auch so ein feines Weihnachtsgelee genießen! 




In diesem Jahr habe ich zu dem Weihnachts-Orangengelee noch ein paar Orangen-Weihnachtsplätzchen gebacken, wo auch das frische Gelee gleich zum Einsatz kam. Das Rezept dafür findet ihr hier in Jeanny's zauberhaftem Blog: http://www.zuckerzimtundliebe.de/page/2/



Ich wünsche euch allen besinnliche Weihnachten und möchte den letzten Post in diesem Jahr mit ein paar, wie ich finde sehr schönen Worten beenden, die mir eine meiner Schwestern in diesem Jahr in ihrer Weihnachtspost schrieb:

                     ★

             Lass Licht sein,
             lass Wärme sein,
             lass Freude sein,
             lass Weihnachten sein.
                  In Dir! 

                     ★

Kommt gut ins neue Jahr 2017, das euch hoffentlich viel Freude macht!
Alles erdenklich Liebe ❤ bis bald,
eure Mone*




13. Dezember 2014

★ Lussekatter...

...gehören für mich, seit ich min Deern vor einigen Jahren während ihres Auslandssemesters in Stockholm besucht hatte, einfach zur Weihnachtszeit.
In Schweden feiert man am 13.Dezember das Lucia-Fest zu dem traditionell Lussekatter, ein Safran-Hefegebäck, gebacken werden.
Ich hatte das Glück genau zu dieser Zeit in Stockholm zu sein, wo es u.a. in jedem Pressbyran oder 7 eleven Kiosk jederzeit warme, frisch aus dem Ofen gekommene Lussekatter und dazu einen leckeren Milchcafé mit Zimtzucker gab. Herrlich duftend und soo lecker! Ein Genuss in der skandinavischen Kälte. Diesen Leckerbissen haben wir uns an keinem Tag entgehen lassen. Ganz besonders schön war es, als die ganze Stadt dazu noch weiß gepudert war. 
Das Lucia-Fest selbst haben wir in Skansen, dem großen Freilichtmuseum in Stockholm, miterlebt. Irgendwie schon berührend, wie die in langen weißen Kleidern, mit einem roten Band um die Taille, gekleideten Mädchen mit den Lichterkronen auf dem Kopf singend durch das Museumsgelände ziehen. O.k.,o.k. ich war gerührt, min Deern weniger.
Zurück in Oldenburg habe ich dann in meinem Buch "Winterlicht" aus dem Busse & Seewald Verlag doch tatsächlich ein Rezept für Lussekatter entdeckt, hej hej! Seitdem backe ich sie auch jedes Jahr zum 13. Dezember.
Probiert sie mal aus, sie sind herrlich luftig und schmecken -  auch ohne Erinnerungen an Stockholm (übrigens eine wunderschöne Stadt) - einfach lecker. Aber unbedingt gleich warm aus dem Ofen essen!!




                         ★ Lussekatter ★

Zutaten für ca. 15 Stück:

  • 100g Butter
  • 250ml Milch
  • 1g Safran, zerstoßen
  • 100g Zucker
  • 30g Hefe
  • 2Eßl handwarmes Wasser
  • 1 Ei
  • 500-600g Mehl (Ich habe Dinkelmehl Type 630 verwendet,super!)
  • Rosinen
  • Eigelb zum Einpinseln
Die Butter zerlassen. Milch, Safran und Zucker zugeben, gut verrühren. Die Hefe in dem handwarmen Wasser auflösen, zusammen mit der lauwarmen Milchmischung und einem zimmerwarmen Ei zum Mehl in eine große Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen, nochmals gut durchkneten und weitere 30 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Fläche wiederum gut durchkneten und in ca. 15 gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke zu Würsten rollen und zu einem S-Schnörkel formen. Die fertigen Lussekatter mit dem Eigelb einpinseln und mit den Rosinen verzieren, das sieht dann ungefähr so aus:



Im 220°C heißen Ofen ca. 10 Minuten goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Man kann sie auch prima vorbereiten, einfrieren und dann kurz im Backofen wieder aufbacken.

Was hatte ich für ein Glück, als ich meine frisch gebackenen Lussekatter für euch photographieren wollte, hatte es doch tatsächlich gerade geschneit, haha, genau so eine winterliche Stimmung hatte ich mir doch eben noch gewünscht! ;)

Schaut selbst, vielleicht kommt ihr ja in eine winterlich, weihnachtliche Stimmung... und bekommt großen Appetit auf den Genuss warmer Lussekatter mit Milchcafé, wohl dem, der noch welche im Gefrierschrank hat, hehe...





Uups, da hat sich doch gleich ein schwedischer Tomte zu uns gesellt!











Na, habe ich euch zuviel versprochen? Ich komme gerade in eine wunderbar entspannte Stimmung und freue mich auf unseren Lucia-Lussekatter-Zimt-Milchcafé-Nachmittag!
(Natürlich habe ich ein paar von den feinen Hefeteilchen für dich eingefroren min Deern, die wir dann an den Weihnachtstagen gemeinsam genießen und in Erinnerungen schwelgen können.) Wenn nicht vorher noch die Weihnachtsmaus bei uns vorbei kommt, ich meine sie in diesem Jahr schon einmal kurz gesehen zu haben ;)
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken, habt einen gemütlichen dritten Advent und eine schöne vorweihnachtliche Woche ohne Stress. 
Alles Liebe eure Mone*

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar,
sogar für die Gelehrten,
Denn einmal nur im ganzen Jahr
Entdeckt man ihre Fährten

Mit Fallen oder Rattengift
Kann man die Maus nicht fangen,
Sie ist , was diesen Punkt betrifft,
Noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
Den Menschen keine Plage,
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
Kriecht sie am Weihnachtstage

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
Das Mutter gut verborgen,
Mit einem Mal das Beste weg
Am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich habe nichts genommen,
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
Das Marzipan vom Peter,
Was seltsam und erstaunlich war,
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen,
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen.

Ein drittes Mal verschwand vom Baum
An dem die Kugeln hingen,
Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum,
Nebst andren leckren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen,
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen.

Und Ernst und Hans und der Papa,
Die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
Und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort,
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
Ist auch die Maus verschwunden.

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg
Sobald der Baum geleert war,
Sobald das letzte Festgebäck
Gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei Ihm zu Haus -
Bei Fränzchen oder Lieschen -
Da gäb’ es keine Weihnachtsmaus
Dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag’ ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte Euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
Bleibt jedem überlassen!
(James Krüss)