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13. August 2015

★ Es wächst und gedeiht...

…im sommerlichen Bunkergarten. 
Der Garten steht momentan in voller Pracht, wohl auch dank des Regens, der bei uns im Norden ja doch immer wieder, und auch nicht zu knapp, vom Himmel fiel! Zur Zeit ist ja wieder mehr das Gießen angesagt.
Aber schaut selbst, was die fleissigen Gärtnerinnen und-gärtner so alles angepflanzt haben und nun ernten dürfen.

Schon auf dem Weg zum Garten kommen wir an blühenden Schönheiten vorbei.
(Photos in diesem Post: sowohl vom LieberMann, als auch vom HunteSternchen(die meisten ;))






Jede Menge Kräuter in der Kräuterspirale, von Borretsch, über Liebstöckel und Rosmarin bis hin zur Zitronenmelisse lassen die Herzen aller Küchenchefs höher schlagen!


Eine schöne, originelle Beschriftung hilft auch Unkundigen das richtige Kraut zu finden.


 



Grünkohl, flankiert von blühenden Blumen, sowie Kornblumen und Klatschmohn, erinnert an die ebenso umrandeten, heute leider nur noch selten zu findenden, Kornfelder früherer Zeiten.







Erstaunlich, welche Vielfalt von Gemüsesorten schon auf diesem, für solch ein Urban Gardening-Projekt eigentlich recht kleinem Areal angebaut wurden und wachsen und gedeihen. Und noch ist Platz für einiges mehr! (Zum Glück!!)


Cylindra Rüben, eine Rote Beete Art, teilen sich das Beet mit roten Kohlrabis und Lauch.



Weiter hinten wachsen Kartoffeln und wecken, zumindest bei mir, Erinnerungen an Kartoffelfeuer in der Nachbarschaft, bei denen man die einfach herrlich lecker schmeckenden, frisch aus der Glut geholten Kartoffeln, mit Butter und Salz bestreut in der Hand haltend, meist von einer in die andere wechselnd - da heiß - hehe, aus der verkohlten Schale aß! Bessere Kartoffeln habe ich bis heute nicht genossen!




Gegenüber wartet ein selbst gebundenes Gestell auf die sich an ihm hoch rankenden Bohnen.


A propos Gestell, die kreativen Gärtner/innen lassen keine sich bietende Nische ungenutzt, so wie hier bei den selbst gezimmerten, mit Kapuzinerkresse bepflanzten, an die Mauer gelehnten Pflanzregalen. Ich freue mich schon auf den Anblick, wenn die Kresse erst so richtig wuchert, was sie hoffentlich, mir zuliebe, bald tut.



Weiter geht's mit den üppigen Zucchinipflanzen und deren wunderschönen Knospen und Blüten. Und wunderbar schmecken tut dieses vielseitig zu verarbeitende Gemüse auch noch.




Daneben tragen die Tomatenpflanzen schwer an ihren Früchten, hmmm - bald kann man sie ernten :))



Natüüürlich wird im Bunkergarten nicht nur genascht, sondern auch richtig gearbeitet, geerntet und gegossen. Mit viel Zeit für fachlichen Austausch - oder den einen oder anderen Plausch ;).








Beim Thema Ernten fällt mir natürlich auch das dazugehörige Verarbeiten, bzw. Kochen des geernteten Gemüses ein.


Leider habe ich (wahrscheinlich urlaubsbedingt) noch keine Rückmeldung bezüglich meiner Anfrage zur Verlinkung meines Lieblings-Kochblogs, mit wirklich leckeren und vor allen Dingen wunderbar nach zu kochenden Rezepten, die zudem noch wunderschön bebildert sind. Deshalb greife ich jetzt mal in die Trickkiste und empfehle euch das Logo über dem Kommentar aus Wien zu HunteSternchens 1.Geburtstag  anzuklicken, um zu den - ich hab einige ausprobiert und auch schon begeisterten Gästen vorgesetzt - zum Bunkergarten sehr passenden Rezepten zu kommen. Puuh, das war ein ganz schön langer Satz! Ich hoffe ihr könnt ihn nachvollziehen, sonst müsst ihr warten bis Frau Zi.., uups, mir geantwortet hat.


Cylindra Rüben mit Ruccola, Thymian...



 …und rote Kohlrabi.



Das war so lecker!!! Viel besser, als Gemüse aus dem Supermarkt! (Das es natürlich auch geben muss!!!)





Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass auch noch Pastinaken, Kürbisse und Lauch im Bunkergarten heranwachsen?

Momentan läuft im Bunkergarten ein Projekt mit Wildbienenfreundlichen Anpflanzungen an.


Mehr Infos darüber findet ihr bestimmt bald unter: www.bunkergarten-blogspot.de

Sodele, das soll es für heute gewesen sein, für's nächste mal fällt mir bestimmt auch wieder was ein ;)
Vielleicht habt ihr Lust auf einen leckeren, Kartoffelsalat "mal anders" mit frischen Kräutern aus dem (Bunker-) Garten?
Bis dahin, habt schöne Sommertage,
alles Liebe, eure Mone*

...eins noch: "In einem Terminkalender ist nichts so wichtig, wie eine Stunde Muße im Garten einzuplanen." (Johannes Rau)

4. September 2014

★ Pizza bianca...

mit Zucchini, á la Rainer Sass, seines Zeichens Fernsehkoch beim NDR 3. Damit der Herr Sass sieht, dass wir seine Rezepte auch wirklich nach kochen.  Manchmal läuft uns beim Anschauen der Kochvorführungen des Herrn Sass schon das Wasser im Munde zusammen, und wenn man dann nicht allzu viel Schnickschnack braucht, um das Rezept nach zu kochen, probieren wir es gerne mal aus. In diesem Fall hatte es uns die Pizza bianca angetan, passend zur Zucchini-Saison, das Ergebnis war so lecker, dass ich es zur Nachahmung weiter empfehlen möchte.


                                   ★ Pizza bianca ★ (…á la Rainer Sass)

Zutaten für 2 Bleche:

  • 500g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • ca. 1/4 l Wasser
  • eine Prise Zucker
  • 1 Tl Salz                                  
Für den Teig die Hefe mit einer Prise Zucker in lauwarmem Wasser auflösen, zusammen mit den anderen Zutaten in einer Rührschüssel zu einem geschmeidigen Teig verkneten und etwa 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Zutaten für den Belag:

  • 1 mittelgroße grüne Zucchini
  • 1 mittelgroße gelbe Zucchini (oder auch 2 grüne Zucchini)
  • 2 Becher Crème fraîche
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln 
  • 1 Bund Fenchelkraut
  • 1 mittelgroße Fenchelknolle
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Kugeln Mozzarella (evtl. Büffelmozzarella)
  • Edamer oder mittelalten Gouda
  • 1 Chilischote
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone, oder ein paar Blätter Zitronenverbene
  • Olivenöl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer
Die Zucchini, am besten mit einem Gemüsehobel, in feine Streifen schneiden.


Die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden.


Das Fenchelgrün zerrupfen, die Fenchelknolle in dünne Scheibchen schneiden, den Knoblauch und die Chilischote fein hacken, den Käse reiben und den Mozzarella in feine Würfel schneiden.

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die Backbleche mit Öl einreiben. Den aufgegangenen Teig nochmals kurz durchkneten, halbieren und je eine Hälfte davon ausgerollt auf ein Backblech legen. Mit der Crème frâiche bestreichen, den Zutaten belegen, mit den Gewürzen bestreuen und zum Schluss den Käse darüber geben.


Noch etwas Olivenöl über die Pizza bianca träufeln, dann in den Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen.
  
Tipp: Ich mische gerne feines Mehl mit etwas Vollkornmehl, 1:4 oder 1:3, dann meinen LieberMann damit überrumpeln evtl. etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen.
Ich sollte wohl mehr essen, warum in alles in der Welt bekomme ich schon wieder so einen Hunger?? 
Diese genial einfach zuzubereitende Pizza bianca schmeckt auch kalt am nächsten Tag sehr lecker. Wenn denn noch was übrig geblieben ist.

 "Nach einer guten Mahlzeit kann man allen verzeihen, sogar der eigenen Verwandtschaft." (Oscar Wilde)

Nach dieser herzhaften, kulinarischen Stärkung, mach ich mich mal wieder an die Arbeit für die nächsten Posts. Nur soviel sei schon mal vorab verraten, es ist Pflaumenzeit, ach was sag ich, Erntezeit trifft es wohl besser. Oldenburg will auch weiter entdeckt werden, und mein genialstes Brotrezept überhaupt kennt ihr ja auch noch nicht, oder?
Habt eine schöne erste Woche im September, alles Liebe eure Mone*