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28. Mai 2015

★ Erdbeer- & Spargelzeit...

…und ein wiederbelebtes Urban Gardening im "Bunkergarten".

Na, was haltet ihr so von unserem diesjährigen, norddeutschen Wetter? Nicht wirklich prickelnd, gell?
Obwohl es schön anzusehen ist, wie sich die Natur mit ihrer Blütenpracht und einem satten Grün für dieses Wetter bedankt!
Dazu gehört auch der Genuss der Pfingstrosen, die ich sehr liebe!





Jahreszeitliche Wetterkapriolen halt - aber ein wenig wärmer & etwas mehr Sonnenschein wäre schon schön :), auch für die leckeren Erdbeeren und den ebenso leckeren Spargel, die wir momentan aus regionaler Ernte genießen können!

Das haben mein LieberMann und ich über Pfingsten auch getan, sowie den herrlichen, sonnigen Sonntag, u.a. mit einem Bummel über den Nikolaimarkt, der Pfingstsamstag & -sonntag auf dem Schlossplatz stattfand. Tja, über den neuen Austragungsort scheiden sich ja ein wenig die Gemüter, mein LieberMann und ich gehören jedenfalls zu der Fraktion, die es schöner fänden, wenn der Nikolaimarkt auch weiterhin im Nikolaiviertel stattfinden würde. Da hatte er seinen ganz eigenen, wunderbaren Charme, der auf dem Schlossplatz, auch im Vergleich zu den Keramikertagen, leider etwas verloren geht.
Genug der Nörgelei, wenden wir uns etwas schönerem zu, nämlich einer leckeren, sehr erfrischenden Erdbeer-Waldmeistertorte,hmmm…



                 ★ Erdbeer-Waldmeistertorte ★

Zutaten, für eine 20er Springform:

  • 70g Butter
  • 140g Vollkornbutterkekse
  • 1 Beutel Götterspeise mit Waldmeistergeschmack
  • 70g Zucker
  • 200g Doppelrahmfrischkäse
  • 2Tl Vanillezucker
  • 1 unbehandelte Limette
  • 500g Erdbeeren
  • 200ml Schlagsahne
  • Zitronenmelisse

Zubereitung:


Die Butter bei geringer Wärme in einem Topf schmelzen. Die Kekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz fein zerkrümeln und dann in eine Schüssel geben. Mit der flüssigen Butter verkneten.
Diese Bröselmischung in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (20cm ∅) drücken und für 20 Minuten kalt stellen.
In der Zwischenzeit das Götterspeisenpulver mit 200ml Wasser in einem Topf verrühren und 10 Minuten quellen lassen.
Dann mit 70g Zucker leicht erwärmen, bis sich das Pulver & der Zucker aufgelöst haben, jedoch nicht kochen lassen.
Den Frischkäse mit dem Vanillezucker, der abgeriebenen Schale einer Biolimette und dem ausgepressten Saft derselben gut miteinander verrühren.
Die lauwarme Götterspeisenflüssigkeit unterrühren und kalt stellen.
Die Hälfte der gewaschenen Erdbeeren würfeln.

Wenn die Creme anfängt zu gelieren, die Sahne steif schlagen, evtl. je nach Gusto noch etwas Zucker hinzufügen, und zusammen mit den gewürfelten Erdbeeren unter die Creme heben.
Die Creme auf den gekühlten Boden streichen und am besten über Nacht kalt stellen.
Die restlichen Erdbeeren halbieren und auf dem Kuchen verteilen, mit Zitronenmelissenblättchen verzieren.
(Wer mag kann auch noch etwas Tortenguss über die Erdbeeren geben.)


                                                                                                                                                                   Photo: mein LieberMann 
                                                                                                                                                                    Photo: mein LieberMann 

                                                                                                                                                                   Photo: mein LieberMann

                                                                                                                                                                    Photo: mein LieberMann
Bei dem herrlichen, warmen Sonnenschein am Sonntag war dieser leckere Kuchen genau das Richtige und schön erfrischend. Nur leider viel zu schnell verputzt!
Zum Thema Spargel möchte ich euch ein Rezept aus dem neuen Edeka "Mit Liebe"- Heft empfehlen, dass wir letzten Samstag ausprobiert haben: Flatbread mit weissem Spargel. Das ist wirklich mal etwas anderes und ausgesprochen lecker. Man kann das Rezept auch bei Edeka auf der Homepage finden, falls ihr das Heft nicht bekommen könnt.
Wir werden dieses Flatbread auf jeden Fall auch mal mit andern Gemüsenudeln ausprobieren, wenn die Spargelzeit vorbei ist. 
Statt Büffelmozarella haben wir den "normalen" genommen, den Pfeffer-Pecorino selbst gemischt, mit verschiedenen, gemörserten Pfeffersorten und die getrockneten Aprikosen einfach weggelassen.

Dieses Flatbread hatten wir uns nach einem ausgiebigen Spaziergang, bei dem wir auch die "Wiederbelebung des Bunkergartens" entdeckten, verdient. ;)

Das war wirklich eine schöne Entdeckung, dass es weitergeht mit dem Bunkergarten in der Leo-Trepp-Strasse!






Oh, es gibt schon Zitronenmelisse, na, wenn das man kein Zufall ist, hehe…



Sah es doch nach der Abschiedsfeier im letzten Jahr nicht wirklich nach einer weiteren Genehmigung durch die Stadt aus.
Umso schöner ist, das es doch geklappt hat und es sogar eine Genehmigung für die nächsten fünf Jahre gibt! Whow!
Lassen wir uns überraschen, was in den schon angelegten Beeten, der Kräuterspirale und diversen Kästen so nach und nach heranwachsen wird, oder besser noch, selber mit Hand anlegen, denn das Gärtnern ist, wie der Name schon beinhaltet, öffentlich, also für alle da. Mehr Infos bekommt ihr auf der Seite des Bunkergarten-Blogs: bunkergarten-oldenburg.blogspot.de

So, wenn ich schon mal dabei bin, kann ich euch gleich noch ein paar Impressionen von der schönen, bunten, sehr leckeren, musikalisch umrahmten, gemeinschaftlichen Abschiedsfeier des Bunkergartens im letzten September zeigen. Vielleicht bekommt der eine oder andere dabei ja auch Lust, dieses tolle Projekt zu unterstützen oder einfach mal vorbei zu schlendern. Es soll auch einige Mitmachangebote geben, wie z.B. Weidenkörbe flechten für den Garten usw.



Was für ein fantastisches Buffet! Dem "Chefkoch" sei Dank!








 








Ein letzter bunter Gruss aus dem Bunkergarten 2014 verbunden mit der Vorfreude auf diesen Sommer!
Harren wir der Dinge, die da kommen und der Menschen, die uns begegnen! 
Deshalb kommt hier ein lieber Gruß von mir zu Klaus Hien von SlowFood (..und demnächst ein Kuchen nicht nur zum Anschauen in meinem Blog, sondern real zum Verkosten, versprochen!)
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, alles Liebe bis zum nächsten Mal, lasst euch überraschen,
eure Mone*

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27. Juli 2014

★ Museumstag...

…im Rahmen des Oldenburger Kultursommers war heute Museumstag, d.h. freier Eintritt in viele unserer wunderbaren Museen.
Das mussten wir natürlich auch wieder nutzen und haben uns mit dem Rad auf den Weg gemacht.
Zuerst ging es ins Horst-Janssen Museum, wo momentan die Sonderausstellung "Geile Sybillchen", erotische Fantasien von Horst Janssen, sowie eine Ausstellung von Ahmet Ögüt laufen.

Bei unserer Ankunft erwartete uns eine Überraschung in Form von "Urban Gardening" direkt vor dem Stadtmuseum, hat es also jetzt auch Oldenburg erreicht, zumindest im Rahmen der "Oldenburger Stadtgärten".
(Es soll aber auch schon eine Gruppe junger Leute geben, die in einem Kleingärtnerverein hier in Oldenburg, so eine Art Urban Gardening betreiben, vielleicht werd ich mich da mal etwas schlauer machen.)
Musste dabei an das Urban Gardening in Berlin denken, das mir bei meinem letzten Besuch dort ausnehmend gut gefallen hat. Nun also auch hier, sehr schön! (Findet auch mein LieberMann)










So, nun aber ins Horst Janssen-Museum. Die Arbeiten von Janssen sind immer wieder faszinierend, was für ein künstlerisches Genie!
Verrückt, genial, gekonnt! Nicht alle treffen meinen Geschmack, aber sein Können hat meinen absoluten Respekt!




Im Art Café kann man bei diesem Wetter im schönen Garten sitzen und entspannt die Kunst nachwirken lassen.


Die Bauwerk-Halle am Pferdemarkt war unser vorletztes Ziel, wir sind jedes mal auf´s neue von diesem Gebäude und dem Ambiente begeistert, schaut selbst:  


                                                                                                                                                                     Foto:mein LieberMann
                                                                                                                                                                        



Die Ausstellung von Sükran Moral im Edith-Russ-Haus für Medienkunst lag ja quasi auf dem Heimweg, also natürlich auch da noch rein geschaut.


Eigentlich hätten wir uns gerne noch mehr angesehen, aber die Blaubeermuffins wollten auch noch verspeist (unbedingt!) und das bisher aufgenommene verarbeitet werden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, es gibt also bestimmt noch einen viele weitere Museumsbesuche.

Genug für heute, im nächsten Post gibt's dann ein paar Blaubeer-muffin-Impressionen und das leckere Rezept dazu, ciao, ciao Mone*