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22. Januar 2015

★ Eine heiße Hühnersuppe...

wärmt und tut gut. Besonders, wenn man nach einem so schönen Winterspaziergang am Engelsmeer - oder wo auch immer - aus der Kälte kommt!
Natürlich schmeckt sie auch ohne Spaziergang richtig lecker! 
Diesmal habe ich sie auf asiatische Art zubereitet, so mag ich sie am liebsten. 


Holla, da hat sich doch einfach ein leeres Schälchen vorgedrängelt, ich meinte natürlich diese Suppe:




                          ★ Hühnersuppe - asiatisch ★

  Zutaten für 5-6 Portionen:

  • 250g Hühnerbrustfilet
  • 150g Shiitake Pilze
  • 150g Austernpilze, ersatzweise Kräutersaitlinge oder Champignons
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 200g frischen Spinat (oder etwas mehr)
  • 1,5L Hühnerbrühe (im Glas aus dem Bioladen)
  • 1-2 Stängel Zitronengras
  • ein Stück frische, geschälte Ingwerknolle
  • 250g Udon-Nudeln, ersatzweise Mie Nudeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sojasauce

Zubereitung:


Die Hühnerbrust mit etwas Öl einpinseln, salzen & pfeffern und in einer beschichteten Pfanne von jeder Seite 3-4 Minuten anbraten. Herausnehmen und in Würfel schneiden.
Die Pilze putzen, klein schneiden und in der Pfanne ca. 10 Minuten anbraten.
Die Udon-Nudeln, gibt es im Asialaden, sind zugegebenermaßen nicht die günstigen, aber, wie ich finde, super lecker, oder die Mie-Nudeln, nach Packungsanleitung zubereiten.
Inzwischen die Hühnerbrühe - falls gerade keine selbst gekochte zur Hand ist, kann man auch wunderbar eine Bio-Hühnerbrühe aus dem Glas verwenden - erhitzen, dabei schon das Zitronengras mit ziehen lassen.
Die in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln zusammen mit dem Fleisch, den Pilzen, den Nudeln und dem Spinat zur Brühe hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und frisch geriebenem Ingwer abschmecken.


                 
  Shiitake Pilze

                  
 Hähnchenbrustfilets


                 
Lauchzwiebeln


               
  Zitronengras


               
  Spinat


                    
Udon-Nudeln



Zu dieser asiatischen Suppe passt ein leckerer Ingwertee, den man auch schon prima während der Vorbereitungen oder beim Schreiben eines neuen Post´s trinken kann, quasi zum vorab aufwärmen, hehe…
Für den Ingwertee ein paar Scheiben geschälten Ingwer mit kochendem Wasser überbrühen und ziehen lassen. (Ich lasse die Scheiben einfach in der Thermoskanne oder im Glas weiter ziehen.)
Wer es etwas schärfer mag, reibt den Ingwer in einen Teefilter oder ein Sieb und lässt ihn so ziehen.



Mein LieberMann und ich haben letztes Jahr zu Weihnachten verschiedene Salz-Würzmischungen hergestellt und an liebe Menschen verschenkt, bzw. selbst behalten, u.a. dieses Sel de Mer mit gestoßenem Rosa Pfeffer & geröstetem Koriander. Mein absoluter Favorit!
Es passt perfekt in diese Suppe! …und zu Frischkäse, zu Avocado, zu Frischkäse mit Avocado oder Avocado mit Frischkäse, oder, oder, oder... ;)




Diese Sojasauce gibt es auch im Asialaden, das tolle an ihr ist, dass sie Salzreduziert ist. ...und auch noch ein schönes Etikett hat...



Verpackungen von Scheren, wenn es denn Originalimporte aus China und Geschenke vom lieben Jan von min Deern sind ;, entpuppen sich mitunter als wahre Wundertüten!



Seht selbst, was da noch so alles drin steckte! Ehrlich! Ungelogen!



Zum Essen gibt`s den Tee natürlich aus einem, dem HunteSternchen angemessenen, goldenen Schälchen!





Ich wünsche euch einen richtig kalten Winter und somit Lust auf heiße Hühnersuppe viel Spaß beim Nachkochen und Genießen dieser leckeren Suppe, vielleicht schon an diesem Wochenende, das Wetter spielt ja momentan mit, gell!
A propos Wetter, gestern war ich bei herrlichstem, sonnigem und kaltem Wetter unterwegs, um meinem Pa, der gestern 99 Jahre alt geworden wäre, ein paar Blumen zu bringen. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich meine Kamera dabei...
Wo ich war, und was photographisch dabei heraus gekommen ist, erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Bis dahin, habt ein schönes, gesundes Wochenende, alles Liebe,
eure Mone*
…ich erzähle euch lieber nicht, dass ich beim Erstellen dieses gesunden Post´s drei Riegel zart schmelzende, feinherbe seeehr leckere Schokolade gemoppelt und jetzt ein gaaanz schlechte Gewissen habe… Zum Glück gibt es heute Abend eine grüne Nudelsuppe, puuuh…

Allerdings, wenn ich es mir so überlege, pffff…:

"Life is short, eat dessert first" (Englisches Sprichwort)



31. Dezember 2014

★ Ein Orangenkuchen...

mit Schokolade & Cranberries ist genau das Richtige zum Jahresabschluss, oder auch im Januar, ein richtiger Winterkuchen eben. Er lässt sich gut vorbereiten, da er sich ein paar Tage hält, naja, falls mein LieberMann nicht zu Haus ist ;), und supersaftig bleibt.
Schön dekoriert ist er eine Augenweide für jede winterliche Kaffeetafel, das Auge isst ja bekanntlich mit.


                                                                                                                                                                  Photo: mein LieberMann

   ★ Orangenkuchen mit zweierlei Schokoladen & Cranberries ★

Zutaten für den Teig (für eine 18er Springform):

  • 200g weiche Butter, oder 100g Butter & 100g Magerquark
  • 100g braunen Zucker
  • 4 Eier (Gr.M) oder 3 Eier (Gr. L)
  • 200g Dinkelmehl, Type 630
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Tafel Zartbitterschokolade, gehackt
  • 1/2 Tafel weiße Schokolade, gehackt
  • 50g getrocknete Cranberries, gehackt

Zutaten für den "Guss":

  • Saft von 3-4 Orangen
  • Saft von 1 Zitrone (nicht zwingend notwendig)
  • 50g Zucker

Zutaten für die karamellisierten Orangen, am besten am Abend vorher vorbereiten:


  • 80g Zucker
  • 150ml Wasser
  • 2 Bio-Orangen
Evtl. ein paar frische Granatapfelkerne für die Dekoration

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Springform, Durchmesser 18cm, fetten und mit Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen.

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, die Eier nacheinander unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unterrühren. Zum Schluss die gehackten Schokoladen und die ebenfalls gehackten, getrockneten Cranberries kurz in den Teig rühren.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und im Ofen auf der mittleren Ebene ca. 1 Stunde backen. (Stäbchenprobe, d.h. mit einem Schaschlikstäbchen oder einer Stricknadel in den Teig stechen, wenn kein Teig mehr daran klebt, ist der Kuchen gar.)
In der Zwischenzeit den frisch gepressten Orangen- und Zitronensaft mit dem Zucker verrühren.
Den Kuchen kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf eine tiefe Tortenplatte stellen. Sofort mehrmals einstechen und mit der Saftmischung beträufeln, bis sie aufgesogen ist. Diesen Vorgang ein paar Mal wiederholen. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen.
Für die karamellisierten Orangen 80g Zucker und 150ml Wasser aufkochen und sirupartig einkochen lassen. 2 unbehandelte Orangen in dünne Scheiben schneiden, in den Sirup geben und darin ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Über Nacht im Sirup abkühlen lassen.
Den fertig getränkten, ausgekühlten Kuchen mit den Orangenscheiben belegen und nach Belieben mit geraspelter Schokolade und frischen Granatapfelkernen verzieren.(Die Granatapfelkerne kann ich übrigens nur empfehlen, sie sind eine kleine Geschmacksexplosion im Mund, zusammen mit den anderen Aromen - einfach wunderbar!)

Zu diesem Kuchen schmeckt besonders gut eine mit Zimtzucker geschlagenen Sahne.


                                                                                                                                                                  Photo: mein LieberMann

                                                                                                                                                                  Photo: mein LieberMann

                                                                                                                                                                   Photo: mein LieberMann

Ich habe diesen fruchtigen, leckeren Kuchen für einen gemütlichen Tee-Nachmittag mit meinen Freundinnen gebacken und kann euch sagen, wir haben ihn sehr genossen... ich natürlich auch die begeisterten und lieben Komplimente, die es dafür gab, hehe…





Oh je, beim Gestalten dieses Orangenkuchen Post´s läuft mir schon wieder das Wasser im Munde zusammen, ich sollte gesunde Orangen und ein paar Granatapfelkerne essen, in Anbetracht der Zutaten könnte man diesen feinen Kuchen doch als vitaminreiche, winterliche Kost bezeichnen, gell? Deshalb kann dieser Kuchen überhaupt keine Sünde sein!



Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Nachbacken und Genießen dieses Orangenkuchens, es lohnt sich. Auch im neuen Jahr!
Trotz guter Vorsätze! Lecker ist Lecker! O.k., o.k., man muss ja nicht alles auf einmal vernaschen, bei diesem Kuchen ist das ganz einfach, bleibt er doch mehrere Tage saftig ;).
Und was spricht gegen den guten Vorsatz, sich liebe Freunde/innen auf ein klitzekleines Stückchen Kuchen einzuladen? 
Tja, somit sind wir mal wieder am Ende eines Jahres angekommen und blicken hoffnungsvoll in Richtung 2015.
Dazu fällt mir folgendes Zitat ein, dass ich letztes Jahr in einem selbst gebastelten Knallbonbon von min Deern fand:
"Wenn´s alte Jahr erfolgreich war, Mensch freue dich auf´s Neue…und war es schlecht, dann erst recht!"  (Albert Einstein)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, dass sich einige eurer Wünsche und Hoffnungen erfüllen mögen, Gesundheit, Frieden und immer einen Engel an eurer Seite! 

Ich freue mich schon auf eure Besuche auf meinem Blog in 2015, bis dahin alles Liebe ❤ von eurer Mone*


Prosit Neujahr!                                                                                                                            Photo: mein LieberMann

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