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12. August 2014

★ Erdbeeren...

sind der Deutschen liebste Konfitürenfrüchte, hab ich mal gehört, und weil da was wahres dran ist, kommt hier ein Rezept für ein sehr leckeres, fruchtiges Erdbeer-Zitronenverbene-Gelee.
(Bevor die Erdbeersaison für dieses Jahr endgültig vorbei ist.) Das Rezept fand ich in einem "Living at Home" Heft, hab es aber ein wenig abgewandelt, mit geschmacklich bestem Ergebnis, das meint auch mein Marmeladentestesser LieberMann.

Zum Appetit anregen kommen hier erst ein paar Fotos, dann das Rezept. 




           

★ Erdbeer-Zitronenverbene-Gelee ★ 

  • 1kg Erdbeeren
  • 250 ml Orangensaft
  • 150 ml Zitronensaft
  • 1 Päckchen Zitronensäure
  • 10 Stiele Zitronenverbene
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Vanilleschote
  • Heiß ausgespülte Twist-Off oder Weckgläser
Die Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden. Den Orangen- und den Zitronensaft, sowie die Zitronenverbene, zu den Erdbeeren geben und aufkochen.
Den Erdbeersud durch ein feines Sieb gießen und die Erdbeeren gut ausdrücken.
750 ml Sud abmessen und abkühlen lassen. Falls es zu wenig Sud sein sollte, mit Orangensaft auffüllen.
Den abgekühlten Sud mit dem Gelierzucker, der Zitronensäure und dem Vanillemark in einem großen Topf verrühren.
Unter Rühren aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei weiter rühren.
Wer mag kann noch ein paar Zitronenzesten (Biozitrone) für ca. 30 Sekunden mit kochen lassen, nicht länger, sonst wird es bitter.
Das heiße Gelee randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen,  etwas Gelee zum naschen in ein kleines Schälchen geben, evtl. einen kleinen Zweig Zitronenverbene mit hinein geben.
Die Gläser fest verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.






Die abgekühlten Gläser nun noch beschriften und behalten an liebe Menschen verschenken - oder erst noch fotografieren ;)



Oh jeh, ich glaube, ich muss mal eben gaaanz schnell ein frisches Brot backen und ein Glas Erdbeer-Zitronenverbene-Gelee öffnen. (Wie es mein LieberMann der Zufall will, hab ich noch nicht alle verschenkt.)  
Zum Abschluss der Erbeersaison gibt´s noch zwei letzte Fotos, seufz, aber es gibt ja noch sooo viele andere leckere Früchte, deren Erntezeit noch kommt, oder gerade läuft.(Wie z.B.:Blaubeeren, dazu kommt bald noch ein weiterer Post.)


So, nun aber in die Küche zum backen. Wünsche euch noch einen schönen, restlichen Dienstag, ciao, ciao eure Mone*

7. August 2014

★ Urban Gardening...

in Oldenburg. Ja, manchmal ist das so im Leben, da hat man ein überraschendes Erlebnis - siehe Museumstag, Urban Gardening am Stadtmuseum - schon stolpert man wenige Tage später über eine weitere Entdeckung der gleichen Art. Da radel ich letzten Donnerstag nichts ahnend durch die Leo-Trepp-Strasse und erblicke junge Menschen mit Gartengeräten, Gießkanne, frischer Erde und Pflanzen in Säcken auf der Rasenfläche zwischen dem alten Bunker und dem Wilhelm 13, dem Musik- und Literaturhaus Oldenburg. Natürlich war ich neugierig und erfuhr, dass die Stadt hier ein Urban Gardening-Projekt, erstmal befristet bis Ende September, genehmigt hat.
Initiiert wurde das Projekt von Angehörigen der Transition Town OL(TTOL), einer Gruppe umweltbewusster Oldenburger und einigen anderen Beteiligten. Also ich finde so etwas ja klasse!! 
Wie schon letztens erwähnt, kenne ich es aus Berlin, dort speziell die "Prinzessinnengärten", wo man gärtnern, ernten, einkaufen oder einfach nur einen schönen Tag, entspannt unter einem lichten Blätterwald sitzend, verbringen kann. Dort gibt es auch frisch zubereitete Speisen aus der eigenen Ernte und Getränke. (Der Kaffee ist zwar nicht aus eigenem Anbau, aber einer der besten, den ich jemals getrunken habe!)
Nun also ein ähnliches Projekt hier bei uns, wer weiß, vielleicht wird daraus ja auch mal etwas Größeres!?! Ich würde es mir wünschen. Wer mehr über den Bunkergarten erfahren will, schaut am besten mal in deren Blog: http://bunkergarten-oldenburg.blogspot.de 
Natürlich gibt es auch von dieser neuen "Oldenburger Attraktion" in den Anfängen ein paar Fotos.



















Puuh, macht ganz schön viel Arbeit so ein Garten ;) Habt ihr meine Zitronenverbene gesehen? Die gedeiht dort bestimmt besser, als bei uns auf der Fensterbank. Wir haben es ja nicht weit, und deshalb will ich unbedingt noch ein paar Kräuter besorgen und in der Kräuterspirale einpflanzen, so haben gleich mehrere Menschen etwas davon, und genau das ist ja wohl auch der Sinn eines öffentlichen Gemeinschaftsgartens. Mit etwas Glück trifft man beim Kräuter holen ein paar nette Menschen/Nachbarn ist man auch rechtzeitig, bevor der LiebeMann das Essen fertig gekocht hat, zum Würzen wieder zu Haus.
Das mit den Menschen treffen hat nämlich schon wunderbar geklappt, hehe. Als ich mich am Freitag auf meine morgendliche Walkingrunde begab, sah ich einen Mann Kräuter beim Bunkergarten ablegen. "Hej neue Pflanzen für das Urban Gardening", freute ich mich. Wie sich dann im Gespräch heraus stellte, war es Herr Hien von der Organisation Slow Food, ein Wort gab das andere, will heißen, wir haben uns sehr lang nett unterhalten. Diese fantastische Steigerung meiner Walkingleistung Verspätung zum Frühstück erklärte milderte ich mit frischen Brötchen, die ich meinem LiebenMann mit brachte. Außerdem hatten wir so gleich ein interessantes Thema beim Frühstück. Beim Anblick der Pflanzen vor Ort konnte sich mein LieberMann natürlich ein "Soso, alles Bio." nicht verkneifen…tz tz tz…
Mir gefällt´s, ein Anfang ist gemacht, und er wird schon sehen sich über die frischen Kräuter zum Kochen freuen, denn das macht er gerne, nix da Convenience Produkte!

★ " Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten." ★
    (Rabindranath Tagore)                                          
Mein nächster Post wird -hoffentlich- wieder lecker, bis dahin macht´s gut, ciao, ciao eure Mone*