16. November 2014

★ Feigenkonfitüre & Feigen-Senfsauce, Teil Zwei...

…sodele, versprochen ist versprochen… ;)
Weiter geht's mit den Feigenrezepten und den Photos dazu.


 


Ihr erinnert euch an die Feigenkonfitüre?


Für die Zubereitung der Feigen-Senfsauce gelten die gleichen Voraussetzungen, d.h. man bereitet quasi eine Feigenkonfitüre ohne Mandeln zu und gibt anstelle des Portweines roten Balsamico- Essig hinein. Man kann natürlich auch Portwein und Balsamico verwenden. 


                     ★ Feigen-Senfsauce ★

Zutaten:

  • 1kg frische Feigen
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 100ml roten Balsamico-Essig (oder 50ml Portwein & 50ml Balsamico)
  • etwas Zitronensaft
  • 200g mittelscharfen Senf
Die Feigen waschen und klein schneiden, wie bei der Feigenkonfitüre bleibt es euch überlassen ob mit oder ohne Schale. Mit dem Gelierzucker und den restlichen Zutaten mischen. Zwei Stunden ziehen lassen, dann unter Rühren aufkochen und drei Minuten sprudelnd kochen lassen. Zum Schluss den Senf unterrühren und die Sauce in kochend heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen. Diese für mindestens fünf Minuten auf den Kopf stellen.

Passt sehr gut zu Käse, aber auch zu Steak, Fisch und Gemüse. Man kann sie prima erwärmen und in einer weiteren Sauce verarbeiten. Mal eine andere, besondere Geschmacksrichtung, bzw. Abwechslung auf dem üblichen Speisezettel. 
Diese Spezialität ist auch als kleines, aber feines Mitbringsel gut geeignet, z.B. mit einem leckeren Stück Käse oder einem kleinen Dipschälchen, nett verpackt, vielleicht auch noch das Rezept dran gehängt, dann braucht man beim nächsten mal nicht wieder soviel davon machen.







                                                                                                                                                                   Photo: mein LieberMann
Steht einem gemütlichen Abend bei Wein, Käse & Feigengenuss mit meinem LieberMann nichts mehr im Wege. 
...und mit dem restlichen Wein wird dann ein feiner Kuchen gebacken, wie in guten alten Zeiten… 
Falls schon jemand von euch so langsam in Panik gerät, so von wegen Weihnachten, Geschenke usw., habe ich in einem der nächsten Posts einen feinen Tip für euch, wo ihr euch in Oldenburg mal umsehen, einkaufen und auch Anregungen holen könnt.
Habt eine schöne Woche, alles Liebe eure
Mone*

9. November 2014

★ Feigenkonfitüre & Feigen-Senfsauce...

…echt leeecker! Besonders selbst gemacht :)
(…und soo photogen, deshalb hier die Warnung, dass ihr euch diesmal schon auf einen ziemlich Photo-lastigen Post einstellen  könnt, hehe…)
Jaja, ich weiß, die Feigenzeit ist schon vorbei, aber was in diesem Jahr nix mehr wird, kann ja im nächsten noch was werden!
Da habe ich Ende September Feigenkonfitüre und Feigen-Senfsauce eingekocht und war doch selbst etwas vom Ergebnis überrascht, ein  feines, kulinarisches Kleinod, wunderbar zum Verschenken geeignet, hätte ich doch bloß die doppelte Menge gemacht, und natürlich zum selber genießen. Von einer guten Freundin, der ich ein Gläschen der Feigen-Senfsauce zum Geburtstag geschenkt hatte, bekam ich den Tip diese, auch mal zu einem Steak, statt wie gewohnt zu Käse, auszuprobieren. Lecker!!! (Danke Elaine!)

Nun aber flugs zum Rezept! Dafür viele Feigen einkaufen gehen und diese erstmal ausgiebig von allen Seiten photographieren was man sonst noch so dazu braucht.











                        ★ Feigenkonfitüre mit Mandeln ★
Zutaten:

  • 1kg Feigen
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 100ml Portwein
  • etwas Zitronensaft
  • 1-2 El gehackte Mandeln
Die Feigen klein schneiden, ob mit oder ohne Schale bleibt jedem selbst überlassen, meine Wenigkeit hat beides gemischt. Ergebnis s.o.) ;)
Mit den restlichen Zutaten vermischen und zwei Stunden ziehen lassen.
Unter Rühren langsam aufkochen, dann 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ab und zu umrühren. Wenn die Gelierprobe - siehe Apfel-Pflaumenkonfitüre - zu flüssig ist, ein Tütchen Zitronensäure unterrühren und die Konfitüre noch eine Minute weiter köcheln lassen.
Danach randvoll in kochend heiß ausgespülte dekorative Gläser füllen, fest verschließen und für mindestens fünf Minuten auf den Kopf stellen.
★Tip: Etwas weihnachtlicher wird der Genuss, wenn man eine Zimtstange mit kochen lässt.

Nach all der Konfitüren Kocherei hab ich mir eine kleine Pause mit einem Croissant verdient. Irgendwie fehlt da noch was, auch wenn so ein Croissant mit etwas Butter bestrichen ja auch schon was Feines ist...



...aah, da kommen wir der Sache schon näher, die Feigenkonfitüre steht zum Probieren bereit…


 …auf´s Croissant gestrichen…



 …einen Milchcafé (oder einen Portwein) dazu…



 …läuft mir bei diesem Anblick das Wasser im Munde zusammen, geht es da noch jemandem so wie mir?



Was für ein herrlicher, gemütlicher Genuss an einem kühlen Herbsttag, wie heute :)



So, nun habt ihr vielleicht auch eine Vorstellung davon, ob ich genug Konfitüre gekocht habe. Natürlich nicht! Ich weiß nur, dass ich nächstes Jahr mehr davon machen werde, damit ich mehr davon verschenken kann. Jaha, alle die dieses Jahr ein Gläschen abbekommen haben, dürfen sich was darauf einbilden! ; ) 
Jetzt geh ich erstmal in die Küche, Milchcafé für meinen LieberMann und mich kochen, Mist, kein Croissant im Haus, die Feigenkonfitüre ist auch rationiert, na toll!, vielleicht find ich ja irgendwo noch n´ollen Keks dazu :( (Die Photosession war leider schon vor ein paar Tagen)

Habt noch einen schönen Sonntag, ist ja schon ein besonderer Tag heute für uns alle, und ganz besonders natürlich für Jan: Happy Birthday noch mal von hier aus! :)) 
Den oben angekündigten Beitrag zur Feigen-Senfsauce gibt´s dann beim nächstenmal. Versprochen!
Alles Liebe, eure Mone*

30. Oktober 2014

★ Einfach Brot...

…frisch gebacken, herrlich duftend aus dem Ofen kommend, mit etwas Butter und Salz bestrichen, ein Hochgenuss! Den auch die Küchenmaus mein LieberMann sehr zu schätzen weiß, oder wer mopst sich immer den Knust, kaum dass das Brot abgekühlt ist, hmmm?

Ich backe ja wirklich sehr gerne und auch gerne Brot, aber seitdem ich das Rezept von "Frau Hogers Brot" in einem essen&trinken-Heft (Juli 2011) entdeckt habe, gibt es bei uns so gut wie nur noch selbst gebackenes Brot. Ich bin schwer begeistert von diesem Rezept, genial einfach, genial lecker, genial wandelbar!!
Mein herzlichster Dank von hier aus an Frau Hannelore Hoger, eine wunderbare, sehr sympathische Schauspielerin, die den Lesern der e&t dieses Rezept verraten hat! Eine gute Idee von der e&t Redaktion Frau Hoger zu interviewen. ;)




         ★ "Frau Hogers Brot" (oder "Einfach Brot") ★

Zutaten:

  • 500g Dinkelmehl (Type 1050)
  • 1,5 Tassen Sonnenblumenkerne
  • 1 Tasse Leinsamen
  • 1 Tasse Sesam
  • 500ml lauwarmes Wasser
  • 1,5 Tl Salz
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 3 El Obstessig


Das Mehl mit den Sonnenblumenkernen, dem Leinsamen und Sesam vermengen. Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen(ich gebe aus alter Gewohnheit immer noch eine Prise Zucker dazu), zusammen mit dem Salz und dem Obstessig zur Mehlmischung geben und mit den Knethaken des Rührgerätes verkneten. Das Ganze in eine gefettete, mit Semmelbröseln ausgestreute Kastenform geben. Der Teig ist relativ weich, löst sich aber beim Umfüllen prima von der Schüssel.
In den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene schieben und 50 Minuten backen.
Ganz wichtig: Das Brot nach 10-12 Minuten mit einem Messer einritzen!
Zum Schluss das Brot aus der Form nehmen und 10 Minuten nach backen - das macht es knusprig!(O-Ton Frau Hoger!)


So, jetzt kommt aber noch etwas geniales zu diesem Rezept, man kann es super gut abwandeln, z.B. 300g Dinkelmehl und jeweils 100g Weizen- und Roggenmehl verwenden.
Ich habe mal den Roggenanteil auf 300g erhöht und ein paar Kümmelkörner statt der anderen Beigaben hinzugefügt, dabei den Mehlanteil ein wenig erhöht und das Brot etwas länger gebacken. Lecker! Gerne nehme ich auch Weizenvollkornmehl, Roggenschrot, oder Dinkelvollkorn. Es geht auch mit Dinkelmehl Type 630, ohne Körner und und und… Will es noch mit Pfeffer und getrockneten Tomaten ausprobieren, ihr merkt schon, eure Kreativität ist gefragt. Allerdings schmeckt es auch in der Originalversion einfach super! Während ich den nussigen Sesamgeschmack liebe, schwärmt min Deern von den knackigen Sonnenblumenkernen und meinem LieberMann schmeckt es immer!
Es schmeckt auch nicht wie ein typisches Hefebrot, ich schiebe es mal auf den Obstessig, dass es geschmacklich ein wenig an Sauerteigbrot erinnert.




Wie gesagt, frisch sehr lecker mit Butter und Salz...


In ein schönes Küchentuch gewickelt mit einem schön verpackten Salz dazu, auch heute noch ein prima Geschenk zum Haus - Wohnungseinzug.

Á propos Küchentuch, das erinnert mich an das Thema "Brot richtig lagern". Nachdem mein LieberMann und ich uns ausgiebig über selbiges Thema informiert und die eine oder andere Methode ausprobiert haben, haben wir nun eine gute Lösung gefunden.
In ein Leinen - oder Geschirrtuch eingeschlagen hält dieses Brot im Holzbrotkasten gut eine Woche ohne auszutrocknen oder zu schimmeln, und das ohne irgendwelche Konservierungsstoffe, wenn nicht die besagte Küchenmaus dem Brot vorher den Garaus macht versteht sich.
Ich könnte mir vorstellen, dass das auch ohne den Brotkasten klappt, oder in einer Emaille-Brotkapsel. Falls also eine meiner geneigten Leserinnen noch über eine alte, selbige verfügen sollte und diese gerne loswerden möchte, würde ich wohl nicht nein sagen, irgendwo bekäme ich auch die noch unter, hehe…

Ach ja, ich backe immer gleich zwei Brote, eins zum Einfrieren und eins für die Küchenmaus uns. 
Letzte Woche habe ich auf einem anderen Blog ein Rezept für Kartoffelbrötchen gesehen, und diese natürlich auch gleich nach gebacken, etwas aufwändiger als obiges Brot, aber ebenfalls sehr lecker. Dazu ein andermal mehr, lasst euch erstmal dieses wunderbare Brot schmecken.

★ Kommt eine hochschwangere Frau zum Bäcker:"Ich bekomme ein Schwarzbrot."
Der Bäcker:"Sachen gibt's." ★
(Den wollte ich euch nicht vorenthalten, also ich finde ihn lustig.)

Habt ein schönes Wochenende, alles Liebe eure
Mone*

21. Oktober 2014

★ Das Kaffee & Kleid...

…ist auch so ein Lieblingsplatz in Oldenburg, an dem man ich am liebsten gaaanz oft sein möchte. Zum einen wegen der liebevoll, individuell gestalteten Einrichtung mit immer wieder neuen, wechselnden Dekorationen, zum anderen wegen der netten, freundlichen Atmosphäre, die im ganzen Café zu spüren ist und natürlich wegen der wunderschönen Mode & Accessoires, die Inhaberin Nicole Lakner im Kaffee & Kleid in der Kurwickstrasse 6 in Oldenburgs Fussgängerzone für ihre Kundinnen ausgesucht hat. 
Im wahrsten Sinne ausgesucht, denn die Mode, die man hier findet, ist absolut individuell, sehr weiblich und, wie ich finde, einfach wunderschön!



Im Café, im Vintage-Stil mit schönen alten Möbeln, Bilderrahmen und anderen antiken Einzelteilen eingerichtet - Nicole Lakners Gespür für´s Kreative, als ausgebildete Einrichtungsplanerin, entfaltet sich hier ganz wunderbar - kann man sich z.B. auf einen gemütlichen Plausch mit der Freundin verabreden und vorher, währenddessen oder auch danach Kleider anprobieren, oder die Freundin bei der Auswahl selbiger beraten, oder war das umgekehrt?
Einfach mal ganz in Ruhe alleine, mit oder ohne Tagebuch, Briefpapier oder dergleichen, das Ambiente und ein wohlschmeckendes Getränk genießen, bzw. schon mal davon träumen in einem der schönen Kleider zur nächsten Geburtstagsparty zu gehen, ist auch was sehr schönes!



Ein Blick ins Café auf die mit wechselnden Dekorationen stets künstlerisch gestaltete Wand hinter der einfach nur schönen, langen, alten Holzbank. Wenn das keine Wohlfühlatmosphäre ist!


Es gibt täglich leckeren, selbst gebackenen Kuchen, feinen Tee, Kaffeespezialitäten, sowie Frühstück und einen kleinen Mittagstisch, mit saisonal wechselnden, täglich frisch zubereiteten Speisen, z.B. Quiche mit Ziegenkäse und Feigen, hmmm lecker, Salate und Suppen, alles in Bio Qualität.




Mir haben es besonders das alte Geschirr, die alten Dosen und alle anderen liebevoll ausgesuchten Einzelstücke angetan. Immer wieder ein Rundum-Augenschmaus. 



Auf den nächsten Photos könnt ihr schon mal ein wenig von der  Atmosphäre im "modischen" Teil des Kaffee & Kleid schnuppern. Aber besser ist, man geht mal selbst vorbei, äh ich meine rein.


                  Schmuckstücke, so oder so.


Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass sich die Kleidung bei Nicole Lakner vom modischen Einerlei der sonstigen Modeketten, auf angenehme, individuelle Weise abhebt? 




So, jetzt geht es nach oben in eine grosse, gemütliche Diele mit Kamin und tiefen, plüschigen Sesseln. Hier finden wechselnde Kunstausstellungen und ab und zu auch andere Veranstaltungen kultureller Art statt. Mein LieberMann und ich haben dort zusammen mit Freunden einen plattdeutschen Liederabend sehr genossen, einfach schön in diesem Ambiente meine nordischen Lieblingslieder "Fresenhof" und "Dat du min Leevsten büst" zu hören… :)



Besonders im Winter, wenn auch der Kamin befeuert wird, ist dies ein schöner Ort zum Entschleunigen von der Hektik des Alltags.




Schön, dass es diese besondere Kombination von Kaffee und Mode hier bei uns in Oldenburg gibt. So kann ich meine Oldenburg-Besucher prima überraschen und begeistern, oder mit meiner Tochter frühstücken gehen, wenn sie mal wieder in der alten Heimat weilt. 


Ach ja, ich hab bestimmt noch nicht erzählt, dass man auch vom gemütlichen Sitzplatz aus in Ruhe die modischen Einzelstücke begutachten kann. 



Freu mich auf den nächsten Cappuccino, ach nee, doch lieber einen Bio-Tee, z.B. "Süsse Momente feiern", bei unserem nächsten Besuch, auch mit meinem LieberMann, der sich, ob ihr´s glaubt oder nicht, hier auch sehr wohl fühlt. Ist es doch eine prima Idee den Begleiter bei Kaffee & Kuchen zu parken, derweil wir Frauen… ihr wisst schon, gell ;)


Auf der Homepage kaffee-und-kleid.de findet ihr die Öffnungszeiten und nähere Infos über die geführten Modelabels.  
Könnte ja sein, dass die eine oder andere Lust bekommen hat sich dort mal eine schöne Auszeit vom Alltag zu gönnen.

"Mode ist nichts, was nur in der Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Strasse, Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem was passiert." (Coco Chanel)

Mein LieberMann und ich genießen momentan beim Betrachten unserer schönen Urlaubsphotos von der Insel Spiekeroog - sooo schön, die Insel, ach was natürlich auch die Photos - unsere ganz eigene Auszeit. Vielleicht mache ich euch in einem der nächsten Posts mal etwas neugierig auf diese traumhafte Insel so nah bei Oldenburg. Am liebsten würde ich sofort wieder hin fahren…oder gar ganz dort hin ziehen…
Aber zum Glück lebe ich, leben wir, ja im sehr lebenswerten schönen Oldenburg, da warte ich lieber noch ein Weilchen mit dem Umzug, hehe. Hier es gibt noch viele Lokalitäten, Lieblingsorte und schöne Dinge zu erkunden.
Euch allen eine schöne, gesunde Woche!(…und viel Spaß im Kaffee & Kleid!) 

P.S.: Meinen ersten Besuch im Kaffee & Kleid habe ich natürlich photographisch festgehalten und entsprechend gerahmt, das will ich euch nicht vorenthalten ;)


(Ich könnte wetten, dass jetzt die alteingesessenen Oldenburger ins Grübeln kommen, hehe….Nee, nee das Kaffee & Kleid befand und befindet sich immer noch in der Kurwickstrasse!)

Alles Liebe, eure Mone*

PPS: Ich würde mich auch über Kommentare von euch zu meinen Posts freuen, also nur Mut! 

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